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Notgelfond aufbauen: Die 3-6-Monate-Regel in einer Simulation testen

Wie groß muss der Notgelfond sein?

Die klassische Regel: 3-6 Monate Fixkosten — aber es ist eine Spanne, und Ihre Position darin variiert. Singleverdiener-Haushalte, Freelancer und Provisionsverdiener fahren mit 9-12 Monaten besser.

Die Basis sind die Fixkosten: Miete, Nebenkosten, Essen, Versicherungen, Raten. Freizeit und optionale Posten zählen nicht; Fixkosten mal Monatzzahl ergibt das Ziel.

Wo liegt er gut?

Ein Notgelfond braucht drei Dinge: sofort verfügbar, Neverlust nie verloren, zumindest teils inflationsfolgend. Das Girokonto ist verfügbar aber schmilzt; Kurzfristanlagen oder Geldmarktfonds halten die Balance.

Er gehört nie in schwankende Anlagen wie Aktien: Kommt die Krise, verkaufen Sie genau dann, wann Sie nicht verkaufen dürfen. Die Aufgabe des Fonds ist nicht Rendite — es ist Schlafqualität.

Wie bauen Sie ihn auf?

Richten Sie am Zahltag einen automatischen Transfer ein — Disziplin gehört dem System, nicht der Willenskraft. Schon 5 % des Einkommens reichen zum Start; Bonuszahlungen gehen direkt in den Fond.

Teilen Sie das Ziel: erst 1 Monat Fixkosten, dann 3, dann 6. Sichtbare Zwischenziele halten die Motivation.

Testen Sie ihn in der Simulation

In Shoralis bauen Sie ein Jobverlust-Szenario selbst: öffnen Sie einen Zweig, ziehen Sie das Einkommen ab einem Monat auf null und halten Sie ein Vermögen in Fondshöhe. Sehen Sie auf der Linie, wie viele Monate es trägt.

Wiederholen Sie den Test im Pessimisten-Szenario: In welchem Monat ist der Fond leer, wenn die Arbeitslosigkeit länger dauert? Diese Zahl ist Ihre persönliche Antwort auf „Bin ich sicher genug?"

Testen Sie diese Entscheidung im Simulator

Führen Sie zwei Leben nebeneinander: mit und ohne die Entscheidung. Sehen Sie die Nettovermögenslücke in einer Projektion bis 30 Jahre.

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